Konzertreview: Kiss & The New Roses live @ Königsplatz München 2019

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    • Konzertreview: Kiss & The New Roses live @ Königsplatz München 2019

      Es war ein Tag der Extreme heute in München auf dem Königsplatz. Schon vor dem Konzert der Rock-Veteranen von Kiss wurden die Gemüter durch den um mehr als eine Stunde verspäteten Einlass erhitzt, der zudem noch mit einer absolut desolaten Leistung der Security gepaart war, die zuletzt einfach vor den Fan-Massen kapitulierte und nicht einmal mehr Karten kontrollierte. Überraschenderweise dennoch pünktlich und unter mehr und mehr aufreißendem Himmel betraten dann The New Roses die Bühne, die sich tatsächlich als anhörbar entpuppten und auch vom Publikum artig beklatscht wurden - im Vergleich zum Niveau der meisten anderen Support-Acts für in die Jahre gekommene Hard Rock-Heroen in den letzten Jahren also geradezu ein Lichtblick, auch wenn ein minutenlanges Gitarren-Solo vielleicht doch etwas dick aufgetragen ist, wenn man selbst effektiv wahrscheinlich ungefähr sieben Leute auf den Königsplatz gelockt hat. Und dann kamen Kiss - und damit ist eigentlich schon alles gesagt, was man wissen muss. Ich weiß nicht, ob die Auftritte der Herren in den letzten vier Jahren, denen ich beiwohnen durfte, überhaupt noch zu schlagen waren, aber wenn es möglich war, dann haben es die vier Herren aus New York heute getan. Paul, Gene und Co. sind nicht nur lebende Legenden, die eine Live-Show im heutigen Sinne eigentlich erst erfunden haben, sondern haben mit diesem Gig auch jeglicher Genre-interner wie -externer Konkurrenz noch einmal klar gezeigt, wo der Frosch die Locken hat. Aber selbst an dieser Band und ihren geschminkten Visagen geht die Zeit nicht spurlos vorüber und so verabschieden sich Starchild, Demon, Space Ace und Catman heute im Konfettiregen zum letzten Mal von der bayerischen Landeshauptstadt. Man mag ihnen alles Gute wünschen - ein würdiger Abschied war es allemal.
      Strapped on the table
      The operation begins
      Caught in the fable
      The doctor is in...
    • Das war mit Abstand die unfähigste Security, die ich in meinem Leben erlebt habe. Genial auch ihr Vorschlag, als sich der Einlass immer mehr verzögert hat: Die Leute, die, wie halt normalerweise üblich, in einer Menschentraube vor dem Einlass standen, sollten sich doch bitte alle in einer Reihe aufstellen. Dann würde ein Security-Mitarbeiter durchgehen und die Leute vor-checken und sobald Einlass wäre, könnten dann alle ohne weitere Kontrolle rein. Dass diese Schlange bis zum Hauptbahnhof gegangen wäre und der Mitarbeiter wahrscheinlich bis Ostern beschäftigt gewesen wäre, scheinen sie nicht realisiert zu haben :dash:
      Strapped on the table
      The operation begins
      Caught in the fable
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