Extreme Tuesday #17 Slayer - Repentless

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    • Extreme Tuesday #17 Slayer - Repentless

      Slaaayer!!!
      Es ist Extreme Tuesday und ich präsentiere euch Repentless vom gleichnamigen Album der Thrash-Metal-Legenden. Ein Song, der mich damals schon beim ersten Hören aus den Latschen gehauen hat und so unglaublich viel Energie hat, man könnte ja gar die Energiewende damit stemmen(lol). Hier spürt man sogar entspannt im Sessel das potential für Moshpits und einen zerstörten Nacken.
      Vorallem habe ich das Gefühl, das die alteingesessenen US-Amerikaner sich ein wenig Richtung neueren Thrash Metal anpassen, was ich sehr begrüßenswert finde. Hier hat man weniger das Old-School schreinende manchmal fast langsame Slayer-erlebnis, was natürlich auch super ist, sondern viel eher eine neuere agressivere Art entwickelt. Geiler Scheiß muss ich sagen.
      Dass das Musik-Video dazu in einem Gefängis spielt, wo einfach eine Höllen-Schlägerei ausbricht, spielt, passt wie bei diesem Song wie Faust aufs Auge (Oder halt wie Kopf in Nacken)

      Haut rein!
      Fabi \m/
    • Also der Song ist geil, keine Frage, aber deine Aussagen über "neueren" Thrash kann ich jetzt nicht wirklich nachvollziehen. Slayer waren schon zu Beginn ihrer Karriere die schnellste und aggressivste Band der Welt. Nicht zuletzt die deutsche Thrash-Spielweise, die ja maßgeblich auf Geschwindigkeit und Aggression beruht, war ja der Versuch der entsprechenden Bands, Slayer möglichst originalgetreu nachzueifern. Diese wiederum haben mit "Reign In Blood" 1986 von allen großen Thrash-Bands das wahrscheinlich härteste und schnellste Album überhaupt veröffentlicht. Erst als sie dann erkannt haben, dass sie dieses Level an Aggression nicht mehr überbieten können, haben sie mit "South Of Heaven" eine langsamere Richtung eingeschlagen. Dieser Stil ist aber eben genau nicht typisch Slayer, sondern hat ihnen damals eine ganze Menge Kritik eingebracht.

      "Seasons In The Abyss" und "Divine Intervention" waren dann Mischungen aus dem schnellen Geprügel und den melodiös-midtempo-lastigen neueren Werken. "Repentless" ist also eigentlich eine typische Slayer-Nummer, wie sie im Buche steht, das Teil hätte gut und gerne auf "Reign In Blood" stehen können, ohne dass es jemandem aufgefallen wäre. Und genau das war ja auch der Plan. Das erste Album ohne Jeff Hanneman musste man ja auf jeden Fall so beginnen, dass auch jeder Fan zufrieden ist; da konnte man sich unmöglich auf irgendwelche Experimente einlassen. Wenn man aber "Repentless" als Album betrachtet, dann fällt auf, dass man gerade hier doch wieder (zu) viel Midtempo-Material nach "South Of Heaven"-Spielart findet. Hör dir die Scheibe mal an und leg dann zum Vergleich "Christ Illusion" oder "World Painted Blood" auf. Die beiden letztgenannten haben in Sachen Speed und Aggression doch deutlich mehr zu bieten als das voraussichtlich finale Album der Band.
      Strapped on the table
      The operation begins
      Caught in the fable
      The doctor is in...
    • Also ist deine Aussage in der Essenz, dass Slayer in den Achtzigern keinen Takt halten konnten? Halte ich erstens für eine gewagte Aussage in Anbetracht der Tatsache, dass Dave Lombardo nicht umsonst als einer der besten Drummer überhaupt gilt und zweitens wäre das, wie du schon richtig bemerkst, auch weniger ein Stil-Unterschied als vielmehr einfach schlecht.
      Strapped on the table
      The operation begins
      Caught in the fable
      The doctor is in...
    • Also wenn du bei Slayer nach Groove suchst, würde ich dir eher die "Diabolus In Musica" ans Herz legen als deren letzte Scheibe. Die ist nämlich in weiten Teilen tatsächlich eher Groove Metal als Thrash. Allerdings ist gerade das (in Verbindung mit den Nu Metal-Anleihen) der Grund dafür, dass es sich bei dem Album IMO um die schwächste Slayer handelt.
      Strapped on the table
      The operation begins
      Caught in the fable
      The doctor is in...

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