Heavy Monday #41: Toledo Steel - Black Widow

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    • Heavy Monday #41: Toledo Steel - Black Widow

      Heute gibt es mal eine kleine Überraschung zum Heavy Monday, denn statt Miche habe einmal mehr ich die Freude, euch diesen heute zu präsentieren! Nach der längeren Thrash-Reihe im Traditional Thursday wollte ich meinen Fokus mal auf etwas ganz Anderes legen und bringe daher hier die Gruppe Toledo Steel zur Sprache. Bis auf den Umstand, dass diese Band erst im Jahr 2011 gegründet wurde, hätte diese freilich auch ohne weiteres auch an unserem Donnerstag auftreten können, klingen die vier Herren aus England doch gerade so, als hätte man ein paar unbekannte Songs der jungen Iron Maiden ausgegraben. Sehr authentisch fangen die Jungs den Spirit der NWoBHM ein und liefern schöne Riffs und Melodien, die einen geradewegs in die Achtziger zurückversetzen, ohne dabei nach einer billigen Kopie zu klingen.

      Sehr zu empfehlen ist der Vierer insbesondere auch live, wo auch der Verfasser dieser Zeilen auf die Band aufmerksam wurde, als sie 2017 auf dem Trveheim-Festival auftraten und dort schon in den frühen Mittagsstunden eine sehenswerte Show ablieferten. Unter anderem auf der Setlist stand damals auch der hier besprochene Song "Black Widow" von der ersten EP der Gruppe, die ganz programmatisch mit dem Bandnamen betitelt wurde. Der Song bündelt die Kernkompetenzen der Band und verfügt über einen extrem eingängigen Refrain, der den geneigten Hörer tagelang nicht mehr loslässt. Umso unverständlicher eigentlich, warum die Nummer dann letztlich nicht auf dem 2018 erschienenen ersten und bis heute einzigen Album der Gruppe "No Quarter" vorhanden ist und daher wohl leider ein Geheimtipp vom Geheimtipp bleiben wird.

      Bedauerlicherweise haben Toledo Steel in der kurzen Zeit ihres Bestehens schon eine ganze Reihe an Besetzungswechseln durchmachen müssen, wobei abgesehen von Fronter Rich Rutter mit seinem interessanten, leicht nasalen Organ bereits jede Position in der Band mindestens einmal umbesetzt werden musste. Man kann den Engländern also nur wünschen, dass sie in Zukunft zu einem stabilen Line Up finden, damit sie auch noch verstärkt von sich Reden machen können. Die musikalischen Anlagen dafür sind jedenfalls schon mal vielversprechend.

      Strapped on the table
      The operation begins
      Caught in the fable
      The doctor is in...

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