Review: Walk The Earth

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    • Review: Walk The Earth

      Review: Walk The Earth

      Für den durchschnittlichen Musikhörer werden Europe wohl immer als die Band in Erinnerung bleiben, die "The Final Countdown" geschrieben hat. Das geht für die Schweden wohl gleichermaßen als Fluch wie als Segen durch, denn spätestens seit der Reunion der Band und insbesondere seit "Last Look At Eden" hat die Band eine beachtliche musikalische Entwicklung durchgemacht, sodass ihr heutiger Sound mit dem der erfolgreichsten Phase der Bandgeschichte kaum noch Gemeinsamkeiten hat. Längst Vergangenheit sind die zuckrig-poppigen Melodien der Achtziger, stattdessen regieren Gediegenere Arrangements der Marke Deep Purple oder - bisweilen - Black Sabbath. Doch da ist man auch schon beim Hauptkritikpunkt von "Walk The Earth" angekommen. Ähnlich wie die Rock-Oldtimer um Ian Gillan auf ihren letzten Alben klingen auch Europe mittlerweile extrem satt und behäbig und diese Makel fallen auf dem neuen Machwerk noch stärker ins Gewicht als auf dem seinerseits schon häufig etwas zu gesetzt wirkenden Vorgänger "War Of Kings". Uptempo findet sich so gut wie gar nicht mehr und eingängige Hooks werden immer öfter ermüdendem Gedudel geopfert. So können auf "Walk The Earth" dann auch nur mehr einzelne Songs überzeugen, während der Großteil nicht im Gedächtnis haften bleibt.

      Anspieltipps: The Siege; GTO; Haze
      Strapped on the table
      The operation begins
      Caught in the fable
      The doctor is in...

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